Jobsharing-Consulting MS AG                                   
Jobsharing ist smart - Wir zeigen Ihnen wie                

Interview mit Lora Sommer

Jobsharing als Studentin

"Ich habe zwar im Jobsharing gearbeitet, offiziell benannt wurde meine Stelle aber nicht so."

 


Kannst du Dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Lora, ich bin 30 Jahre alt und studiere berufsbegleitend im Master Kulturpublizistik an der ZHdK, zuvor habe ich einen Bachelor in Textildesign absolviert an der HSLU. Aktuell arbeite ich 60% bei The Relevent Collective als Content Creator.   


Du hast im Jobsharing gearbeitet, warum?

Ich habe zwar im Jobsharing gearbeitet, offiziell benannt wurde meine Stelle aber nicht so. Ich war drei Jahre lang als Unterrichtsassistentin angestellt an der HSLU. Wir waren zu zweit mit je einem 50% Pensum für drei Studiengänge verantwortlich. Ich war auf der Suche nach einer Teilzeitstelle, die trotzdem anspruchsvoll und abwechslungsreich ist, damit ich neben bei mein eigenes Label aufbauen konnte.   


Was waren wichtige Fragen und Themen, die ihr zu Beginn erstmals klären musstet?

Eigentlich nicht, wir sind das Thema eigentlich ganz natürlich angegangen. Das einzige was wir klären mussten ist, wie wir unsere Arbeitstage aufteilen wollen. Wer arbeitet wann und wie oft sind Überschneidungen nötig. Das haben wir aber während dem Arbeiten dann relativ schnell herausgefunden, nachdem sich der Alltag erstmal eingependelt hatte.

 

Wie sah Euer Jobsharing ganz praktisch aus (Wie hast du das kombiniert mit Studium)?

Wir haben jeweils abwechselnd zwei und drei Tage gearbeitet, damit wir uns jeweils an einem Tag überschnitten und gemeinsam vor Ort waren. Unsere Meetings und Dinge, die wir nur zu zweit erledigen konnten, haben wir jeweils auf diesen Tag gelegt.

 

Was sind die größten Vorteile, vielleicht aber auch Herausforderungen? 

Man hat immer eine Ansprechpartnerin und jemanden auf den man sich immer verlassen kann, wenn man selber nicht da ist. Es erwarten einem keine ungebetenen Anrufe vom Chef, wenn man nicht im Büro ist. Es bietet Raum für Freiheiten. Ich war zum Beispiel 4 Monate in China während dieser Zeit hat meine Jobsharing-Partnerin einfach das doppelte Pensum gearbeitet. Das gleiche hätte ich mir auch umgekehrt vorstellen können.

 

Hast du  noch eine Botschaft an alle Jobsharing-Interessierten bzw alle Studenten?

Sucht euch einen Jobsharing-Partner und bewerbt euch direkt zu zweit auf eine Stelle. Denn je besser die Chemie stimmt, zwischen den Menschen, die den Job teilen, desto fliessender sind die Übergänge und desto besser wird es auch innerhalb einer Firma aufgenommen.


Liebe Lora, ich Danke Dir für das tolle Interview und hoffe, dass viele StudentenInnen den enormen Vorteil von Jobsharing sehen und damit starten.

21.04.2017, S. Müller