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Interview mit Christina Meyer und Cecile Oberholzer

Innovationsteam AXA Winterthur

Ihr seit nicht nur Vorbilder für alle Frauen und Männer, die im Jobsharing arbeiten möchten, sondern Ihre zeigt genau den einmaligen Vorteil der Bewerbung auf: fast jede Vollzeitstelle kann in eine Jobsharing-Stelle umgewandelt werden.


Das Jobsharing-Paar Christina Meyer und Cecile Oberholzer bringt nichts aus der Ruhe. Die beiden Mütter arbeiten zusammen 120% als Innovationsmanager bei der AXA Winterthur mit je 60% Pensum.

Kennengelernt haben sich die Beiden bei einem früheren Arbeitgeber und sind fast gleichzeitig schwanger geworden. Nach der Geburt haben Sie sich mit ihren Babys/Kindern auf dem Spielplatz getroffen. Sie merkten schnell, dass Ihre Chemie stimmt und beschlossen im Jobsharing eine Stelle zu suchen. Zusammen haben Sie sich auf eine offene Vakanz bei der AXA Winterthur beworben. Diese Stelle war zwar nicht im Jobsharing ausgeschrieben, aber "zwei Köpfe sind besser als einer" war ihre Motivation, daher stand der Bewerbung als Jobsharing-Paar nichts im Wege stehe. Kurz nachdem Sie Ihre Bewerbung abgeschickt hatten, rief das damalige zuständige Recruiting  an und meinte, dass es sich um ein Datenfehler handle, da zwei Bewerbungen in einem Formular enthalten waren. Nach genauerer Erläuterung der Beiden, dass dies korrekt sei und sie sich im Jobsharing bewerben wollen, fand das Recruiting die Idee sehr originell und zukunftsorientiert.

Nach dem offiziellen Recruiting-Verfahren bekamen die Beiden die Stelle im Jobsharing. Seither arbeiten Sie in dieser Form und sind bereits mehrere Male in den Medien als Vorbilder von Jobsharing erwähnt worden. Wenn ich das gewusst hätte..sagte Cecile (und lacht).

Jeweils donnerstags arbeiten Sie gleichzeitig und tauschen sich jeweils kurz aus, aber grundsätzlich ist dieser Austausch mit den heutigen digitalen Medien ohnehin kein Problem mehr.

 

Liebe Christina und liebe Cecil, ich danke Euch für Eure Zeit und für das Interview. Ihr seit nicht nur Vorbilder für alle Frauen und Männer, die im Jobsharing arbeiten möchten, sondern Ihre zeigt genau den einmaligen Vorteil der Bewerbung auf: fast jede Vollzeitstelle kann in eine Jobsharing-Stelle umgewandelt werden. Wenn dann ein Unternehmen zukunftsorientiert Handelt und die Diversity im Unternehmen fördert, erhalten Jobsharing-Paare im Bewerbungsverfahren die gleichen Chancen wie Personen, die sich alleine auf eine vakante Stelle bewerben. Eine Erfolgsgeschichte! Ihr habt es gezeigt wie es gehen kann und seid für viele Jobsharing-Interessierte Vorbilder!

Danke.19.03.2017, S.Müller